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Von der ältesten Kunsteisbahn der Welt bis zum ersten Skitourenpark Europas | © Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Rodelabenteuer auf den Spuren von Georg Hackl | © Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Wer’s lieber urig und idyllisch mag findet seinen Spass auf einer der zwölf Naturrodelbahnen | © Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
Wie wär’s zum Beispiel mal mit einem Rodelabenteuer auf den Spuren von Georg Hackl, dem weltweit erfolgreichsten Rennrodler, der aus der Christophorus-Schmiede stammt und heute Teil des Trainerteams der Deutschen Nationalmannschaft ist. Zu ausgewählten Terminen können sich Gäste für sieben Euro mit bzw. neun Euro ohne Gästekarte Rennschlitten und Helm ausleihen – und dann mit bis zu 50 Stundenkilometern durch den Eiskanal am Königssee rauschen. Auch wenn man nicht von ganz oben startet, sondern dort, wo die jüngsten Nachwuchssportler in die Bahn steigen, bekommt man ein Gefühl für die Herausforderung, der sich die Profis in der ältesten Kunsteisbahn der Welt stellen. Immerhin gilt die Strecke unter internationalen Spitzenfahrern nach wie vor als eine der technisch anspruchsvollsten.
Während man beim Rodeln in der Rinne selbst die Ideallinie finden muss, lenkt im Rennbob-Taxi ein erfahrener Pilot. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 130 Kilometern pro Stunde. Dabei beginnt das Abenteuer, das nur für Wagemutige ohne Rückenprobleme zu empfehlen ist, eher gemächlich. Anders als im offiziellen Rennzirkus üblich wird auf den fliegenden Start verzichtet. Die Gäste können in Ruhe Platz nehmen. Der Viererbob wird angeschoben und nimmt langsam Fahrt auf. Doch schon Sekunden später passiert man legendäre Kurven wie „Schlangengrube“, „Turbodrom“ und „Echowand“, die auch Spitzensportlern noch Respekt einflößen.
Wer’s lieber urig und idyllisch mag, hat im Berchtesgadener Land die Auswahl zwischen zwölf Naturrodelbahnen. Die längste schlängelt sich von der Kührointalm über 6,3 Kilometer zu Tal. Im Angesicht des Watzmann wandert man zunächst gut anderthalb Stunden zum Startpunkt – für die Brotzeit heißen Tee und Schokolade einpacken, bevor die rasante Schlittenpartie beginnt. Nur für Geübte zu empfehlen ist das Rodelabenteuer am Hirscheck, denn die Strecke hat es wirklich in sich. Oben wartet die Berggaststätte Hirschkaser zum Aufwärmen. Wer möchte, spart sich den Aufstieg und nimmt die Sesselbahn. Entspanntes Rodeln auch mit kleinen Kindern ist unter anderem am Hintersee möglich.
Während die Tourengeher am späten Nachmittag wieder zuhause ankommen, können Langläufer den Winter im Berchtesgadener Land bis in die späteren Abendstunden genießen. Im Langlaufzentrum Aschauerweiher drehen Ambitionierte noch bei Flutlicht ihre Runden – und überlegen sich zwischendurch, welche der insgesamt 100 Loipenkilometer sie am nächsten Tag unter die Latten nehmen. Das Hochplateau Scharitzkehl gilt als besonders schneesicher, die „Gmoa Arena“ als anspruchsvoll und Ausflüge im Rupertiwinkel versprechen die besten Aussichten auf die Gipfelwelt der Berchtesgadener Alpen.
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Unterwegs auf dem Meditationsweg
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